Meeting with H.E. Lord Reis, Pottyland

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    • Nun, das ist eine Art, es zu sehen, ja. Wobei die Mitgliedsstaaten diese Kompetenz ja durchaus freiwillig zugunsten eines gemeinsamen Vorgehens abgegeben haben.

      Ich würde die aktuelle Situation in Albernia in einer gewissen Weise als eine Übergangsperiode ansehen, da die Vorgängerregierung nicht regiert hat, die Legislaturperiode schon fast wieder zu Ende ist und Wahlen unmittelbar bevorstehen. Für diese kurze Zeit ist genug damit zu tun, Selbstverständlichkeiten wieder selbstverständlich zu machen. Das bedeutet vor allem, die bestehenden Kontakte zu erhalten oder wiederaufzunehmen.

      Zu Ihren konkreten Zielvorschlägen, meine ich, kann ich zumindest die ersten zwei klar verneinen. Wenn eine globale internationale Organisation irgendeinen nennenswerten Erfolg haben wollte, müsste sie alle Staaten gleich behandeln statt nach Lust und Leute zu jeder Zusammenkunft eine unterschiedliche Liste von eingeladenen und nicht erwünschten Staaten zu führen. Dieser Völkerbund steht daher meines Erachtens außer jeglicher Diskussion und ist nicht mehr zu retten.

      Zweitens ist es genug Arbeit, Albernia gut zu regieren, da wollen wir Albernia nicht schwächen, indem wir in derselben Zeit das gleiche auch noch für die ganze Welt tun müssen. ;) Ich denke, es wäre gut, wenn Albernia auf der Weltbühne nicht unsichtbar wäre, aber insgesamt liegt uns eine zurückhaltende, ruhige Rolle sicher mehr als eine voranpreschende. Der Wahlspruch Albernias ist nicht umsonst "in tranquilitate vis". Das könnte man vielleicht tatsächlich unter "Präsenz zeigen" zusammenfassen. In dieser Hinsicht wäre das mittelfristige Ziel, zumindest grundlegende Kontakte zu denjenigen Nachbarstaaten in der Region aufzubauen, zu welchen unsere Beziehung bisher vorrangig durch beiderseitige Nichtbeachtung gekennzeichnet war.

      Blieben noch die Ultraplex-Kinos, gegen die sicher nichts einzuwenden wäre, für die ich die originäre Zuständigkeit aber nicht beim Foreign Office, sondern dem Unternehmen selbst sehe. :tea:
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Das ist richtig - schließlich wissen die Mitglieder der NAU ja auch, was die getroffenen Regelungen bedeuten und gehen diesen Weg allesamt bewusst.
      Bedeutet das auch, dass ich theoretisch bei jedem NAU-Mitglied einen Vorschlag einbringen könnte, über den der Generalrat dann abstimmen würde - also ich beispielsweise wegen möglicher Zoll-, oder Visaerleichterungen mich entweder an Sie oder die Regierung Eldeyjas, Bergens oder Glenverness' wenden könnte?
      Verzeihen Sie, falls diese Frage durch einfache Recherche zu beantworten wäre. Das Dossier zur NAU habe ich mir nicht wirklich durchgelesen.

      Ah, Wahlen... für manche ein Segen und die beste Möglichkeit der Legitimierung einer Regierung, für andere aufgrund zu enger Zeitfenster und durch geringes politisches Interesse der Bürger eher ein Fluch. Und für wieder andere ist es ein Zwischending.

      Danke für Ihre Antworten :) Es gibt ja auch diverse Möglichkeiten, Außenpolitik zu betrachten und zu führen. Pottyland ist als Inselstaat mit zentraler Lage sehr auf gute Beziehungen zu und intensiven Handel mit vielen verschiedenen Ländern angewiesen. Darum bin ich seit jeher ein Verfechter der aktiven, fast schon omnipräsenten Außenpolitik. Eine ruhige, zurückhaltende Politik bedeutet aber andererseits, dass das selten geäußerte Wort umso mehr Gewicht hat. Das Schöne ist, dass kein Weg der "richtige" ist, aber jeder Weg seine gleichwertige Daseinsberechtigung hat.

      Es ist richtig, dass das Foreign Office nicht die Verantwortung für die Errichtung von Kinocentern trägt ;) Aber es kann mit dem Ursprungsland abstrakte Rahmenbedingungen schaffen, die eine Ansiedlung ermöglichen oder erleichtern - und es kann grob einschätzen, ob in der albernischen Bevölkerung der Wunsch nach einem Kinocenter oder gar mehreren vorhanden sein könnte. Es wäre zum Beispiel eine Möglichkeit, eine abstrakte kulturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit unmittelbar mit Leben zu füllen.
    • Nun, der Generalrat bespricht und entscheidet über Anträge, die seine Mitglieder einbringen. Dadurch, dass jeder der Mitgliedsstaaten auch dort vertreten ist, wäre das natürlich auch durch Eldeyja, Bergen oder Glenverness möglich.

      Sehr richtig, es gibt nicht den einen richtigen Weg in der Außenpolitik, sondern viele verschiedene, von denen der eine dem Naturell der einen Nation am ehesten entspricht, und ein andere der anderen Nation. Was natürlich nicht ausschließen soll, dass es gelegentlich auch falsche Wege gibt. ;)

      Mir ist in Albernia weder eine akute Knappheit von Kinos bekannt noch ein großes Überangebot. Ich vermute also, dass es in diesem Markt einen realistischen Platz gäbe, wenn das angestrebt wird, insbesondere wenn sich das Programm durch in Albernia seltener gezeigte pottyländische Filme etwas vom Durchschnitt abhebt. Prinzipiell behandelt Albernia Tochterunternehmen ausländischer Unternehmen nicht anders als rein albernische Unternehmen. Wir könnten dazu in einen Grundlagenvertrag aber gern entsprechenden Garantien aufnehmen, wenn das gewünscht ist.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Wichtig ist in meinen Augen, dass eine Nation sich ein außenpolitisches Profil zulegt - und daran mangelt es leider in vielen Staaten. Teilweise hat man den Eindruck, Außenpolitik würde überhaupt nicht betrieben - was ich sehr schade finde. Je vernetzter der weltweite Handel und der kulturelle Austausch sind, desto eher ist eine friedliche Koexistenz gesichert und desto größer kann das Verständnis für andere Kulturen werden.
      Es gibt so faszinierende Kulturen auf der Welt und man kann so unfassbar viel über sie lernen...

      Die Aufnahme von Garantien fände ich sinnvoll, da die albernische Gesetzgebung ja auch dynamisch sein kann. Außerdem würde es auch umgekehrt die einfachere Einfuhr albernischer Produkte nach Pottyland ermöglichen. Das ULTRAPLEX zeigt zudem nicht bloß pottyländische Filme. Es wurden bereits Produktionen aus Bananaworld, Pizzaros, Tibor, Tír Na nÓg, Ratelon, dem damaligen Hedonesia, Turanien, Monikberg und anderen Nationen gezeigt. Mit der Eröffnung in der Freien Stadt Underbergen wurde auch die digital nachbearbeitete Fassung eines uralten Films aus dem alten Soma ins Kino gebracht. Eine internationalere Kinokette ist mir persönlich jedenfalls nicht bekannt.
      Wie stehen Sie zu einer grundsätzlichen Ermächtigung zum Durchfahren der Wirtschaftszone der Hoheitsgewässer mit nicht-militärischen Transportmitteln?
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      Wahre Worte. :tea:

      In der Tat, die Annahme wäre natürlich, dass entsprechende Garantien immer auf gegenseitiger Basis gegeben werden. Meine Intention war keinesfalls, Ultraplex eine kleine Auswahl zu unterstellen, sondern mehr die Feststellung, dass gerade die hier in Albernia weniger bekannte Filme, aus Pottyland, aber sicher auch anderen Ländern, ein gewisses Alleinstellungsmerkmal sein könnten.

      Die ausschließliche Wirtschaftszone ist ja gemäß dem Territorial Waters Treaty ohnehin für die internationale Schifffahrt zur Durchfahrt freigegeben. Für die Hoheitsgewässer könnte ich mir eine gegenseitige grundsätzliche Erlaubnis gut vorstellen, in den Schranken der jeweiligen lokalen Gesetze.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
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      Ich denke, ich habe Sie da halbwegs richtig verstanden :) Allerdings bringe ich die Wirtschaftszone und die Hoheitsgewässer in der Begrifflichkeit oft durcheinander, weil die pottyländischen Begriffe dafür sehr ähnlich sind.
      Aber ja - eine Ermächtigung für die Nutzung der Hoheitsgewässer fände ich ebenfalls sehr sinnvoll.
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      Ich sehe. Dann sollte ich wohl meine Wortwahl besser ausdrücklich erklären, um Missverständnisse zu vermeiden. Was ich meinte, sind die Hoheitsgewässer bis 40,9 Seemeilen vor der Küste, für die eine vertragliche Regelung sinnvoll wäre. Im weiteren Radius von 200 Seemeilen haben wir mit dem Territorial Waters Treaty schon eine bestehende Vereinbarung.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
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      Danke für die Klarstellung - sie deckt sich mit dem, was ich zuletzt von Ihnen verstanden habe.
      Interessant wären für Pottyland vor allem die Gewässer östlich Albernias, zum Festland hin. Dort befindet sich mit Turanien ein Handelspartner Pottylands, zudem würde es den Weg nach Monikberg, Underbergen, Slezsko und den Norden Ratelons erheblich vereinfachen.

      Ich nehme an, angesichts der Lage Pottylands wäre das Befahren unserer Hoheitsgewässer - also dem Bereich, der nicht schon durch das internationale Abkommen geregelt ist - für Albernia eher uninteressant. Sollte ich mich da irren, wäre das natürlich angenehm. Aber so müssten wir einen anderen Ausgleich schaffen.
      Fjördstovien im Nordosten Pottylands stellt einen großen Umschlaghafen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Nutzung dessen einen angemessenen Ausgleich ermöglichen könnte.
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      In der Tat, die Hoheitsgewässer Pottyland zu durchfahren ist eigentlich nur dann ein Gewinn, wenn Pottyland tatsächlich selbst das Ziel der Reise ist. Oder der Ausgangspunkt natürlich.

      Ich denke, Ihr Vorschlag ist bedenkenswert. Was meinen Sie, Mr Prime Minister?
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
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      Was die Errichtung von ULTRAPLEX-Zentren angeht - können wir auf die Unterstützung der albernischen Regierung beim Finden geeigneter Grundstücke und/oder Gebäude zählen?
      Und ich meine, der Wechselkurs vom Pound Precious zur Öcke wäre noch zu klären.

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