Dyce on defence affairs

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    • Dyce on defence affairs

      *zapp*

      ...ein Interview mit Verteidigungsminister Nessie Dyce:




      Jane Golightly: Guten Morgen, Dame Nessie. Schön, dass sie die Zeit für ein Gespräche finden konnten.

      Nessie Dyce: Bore da, Ms Golightly.

      JG: Zunächst herzlichen Glückwunsch zu ihrer Berufung in die Regierung Ihrer Majestät so kurz vor den Wahlen! Hätten Sie damit gerechnet?

      ND: Entsprechende Zeiten fordern entsprechende Lösungen. Ich hatte mich persönlich etwas aus der aktiven Politik zurück genommen, um meine Stiftung aufzubauen. Jetzt, wo die Prime Minister offenbar auf meine Expertise zurückgreifen möchte, werde ich die Verantwortung - wenn auch wahrscheinlich nur für kurze Zeit - selbstverständlich übernehmen.

      JG: Stichwort Prime Minister. Ms Frinton hat um die Auflösung des Parlamentes gebeten und nun auch noch das Krisenmanagement in Ihre Hände gelegt. Ist die Premierministerin überfordert?

      ND: Meine liebe Parteifreundin tut, was sie für richtig hält. Fakt ist, dass das House of Commons in der letzten Wahlzeit eher schwerfällig agierte, was allen Abgeordneten angelastet werden muss. Die Auflösung und die Neuwahlen werden frischen Wind bringen, dass kan nur gut für Albernia sein. Überfordert? Im Gegenteil, Scarlett Frinton macht das, was ich von einer Regierungschefin erwarte: Kapazitäten sinnvoll einsetzen. Es ist nicht ihre Aufgabe auf allen Hochzeiten zu tanzen. Insofern unterstütze ich die Entscheidungen.

      JG: Kommen wir also zum eigentlichen Thema. Ein offensichtlicher Putsch in Dreibürgen. Wie stellt sich die Situation aus Ihrer Sicht dar?

      ND: In der Tat, soviel steht nach aktuellem Stand fest: Der neue Reichserzvikar Caspar von Gotha scheint sich an die Spitze des Reiches geputscht zu haben und den Kaiser zu kontrollieren. Bürgerkriegsähnliche Zustände im Reichsland Cranach und eine Welle von Gewalt und Verhaftungen folgten. Insbesondere die neue Chefin des Geheimdienstes - Elisabeth von Bayern -, die sich seit kurzem auch Königin von Großgeldern nennt und als Massenmörderin bekannt ist, tut sich mit Gewaltexzessen hervor. Nach meiner Kenntnis ist die Reichsregierung zerstoben. Während Reichskanzlerin Karolina Pyrnhagen mit einigen Ministern der Nationalliberalen Partei und den Regenten der Reichsländer Stauffen und Haxagon nach Salem flüchten konnte sind die liberaldemokratischen Minister wohl im Reich untergetaucht. Wir gehen davon aus, dass sich die Exilregierung bald an die Öffentlichkeit wenden wird.

      JG: Und dann? Wie wird die albernische Antwort sein?

      ND: Well, wir werden abwarten müssen, wie die neue Regierung sich dann positionieren wird. Ich arbeite derzeit mit Hochdruck daran, dass wir nicht nur eine albernische sondern eine (west)nordanticäische Antwort finden werden. Daher stehe ich in ständigem Kontakt zu unseren Partnern in der Region und die letzen Anzeichen deuten darauf hin, dass wir diese Antwort bald formuliert haben werden. Zudem habe ich mich mit Unionskanzlerin Bont getroffen und warte noch auf Antwort aus Astor. Wie auch immer: Albernia muss sich darauf einstellen, dass es die Werte auf denen unser Land fußt in der Welt verteidigen muss. Wir...

      JG: Mit Waffengewalt? Immerhin haben Sie 'Queens Order Black' anordnen lassen.

      ND: Von der Waffengewalt sind wir noch sehr weit weg und ich hoffe, dass wir das auch bleiben werden. Jedoch betone ich auch, dass die Regierung Ihrer Majestät in ihrer jetzigen Zusammensetzung und die Tories auch über den Wahltag hinaus dazu bereit sind unser Territorium - aber auch das unserer Partner! - notfalls mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen. Die Anordnung der 'Queens Order Black' war bisland eine reine Vorsichtsmaßnahme. Das ergibt sich allein schon aus ihrem Inhalt. Es wäre jedoch leichtsinnig, wenn wir in der jetzigen Situation nicht vorsichtig wären.

      JG: Hoffen wir also das Beste. Ich danke Ihnen für das Gespräch.

      ND: Diolch yn fawr! Hwyl fawr am nawr.





      Das war Jane Golightly im Gespräch mit Nessie Dyce.

      Die Wetteraussichten für morgen: Leichter Nieselregen bei Temperaturen von...

      *zapp*
    • Ich denke, es spricht gleich in mehrerlei Hinsicht für sich, wenn Ms Frinton als Premierminister und Außenminister in Personalunion sich nicht persönlich auf den Weg macht und diplomatisch aktiv wird, sondern sich beeilt, ein sowohl von ihrer eigenen Person als auch von der Diplomatie getrenntes Verteidigungsministerium einzurichten und dieses statt dem Foreign Office mit der Thematik zu betrauen.

      Vorsichtig sein müssen wir in der jetzigen Situation vor allem, dass uns die Tories nicht in einen Krieg führen. :tea:
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Mr Botherfield, angesichts der bereits fortschreitenden Gewalt in Dreibürgen - eine Atomgroßmacht, das wollen wir mal nicht vergessen - hielt ich es für geboten, ein Verteidigungsministerium einzurichten. Das werden Sie mir kaum zum Vorwurf machen wollen. Dass ich jenes mit Dame Nessie besetzt habe wohl auch nicht. Sie verfügt nicht nur über Erfahrung in diesem speziellen Amt, sondern bringt durch ihre Tätigkeit als Former Prime Minister und Former Minister of Foreign Affairs durchaus die Kompetenzen mit, die es in dieser Stunde braucht. Ich halte es angesichts der Lage für geboten, verteidigungspolitische Maßnahmen zu ergreifen und diese mit Dame Nessies Kontakten in alle Welt zu flankieren, ohne ihr die Bürde der gesamten Außenpolitik aufzuerlegen. Die Kooperation zwischen dem Prime Office, dem Foreign Office und dem Defence Office sind entsprechend eng. Von einem Krieg kann zur Stunde überhaupt keine Rede sein. Sie malen schwarz.

      Vorsicht ist mir wohl eher vor Libdems geboten, die aus einer außenpolitischen Bedrohung innenpolitisches Kapital schlagen wollen. :tea:

      - Former Prime Minister -
      - Managing Director of the Royal Postal Service -


    • Ich muss dem Kollegen Botherfield an dieser Stelle zustimmen. Ich bin ebenfalls beunruhigt, was die Wahl der Antwort/Lösung seitens der Regierung Ihrer Majestät betrifft. Von der offensichtlichen außenpolitischen Schwäche der Premierministerin ganz zu schweigen.

      Gleichzeitig lehrt uns diese Krise, dass wir in Albernia ein Kern an ständigen Ministerien brauchen. Dazu zähle ich das Außenministerium, das Schatzkanzleramt, das Home Office und eben das Verteidigungsministerium. Wer eine Armee unterhält benötigt dazu auch das passende Ministerium. Und zwar dauerhaft.
      Alfie Callahan
      Former Prime Minister
      Former Leader of the LABOUR PARTY

    • Clovis Fowley wrote:

      Möchten Sie uns auch darüber aufklären, wie die LibDems reagiert hätten?
      Ich bin der Meinung, dass das ein logischer Schluss aus dem ist, was ich bereits gesagt habe, aber ich kann es auch gern explizit sagen: Ich sehe die Verantwortung für den Umgang mit solchen Krisen beim Foreign Office – und wenn es um eine Großmacht geht, wie Ms Frinton richtig sagt, beim Prime Minister's Office selbst – und nicht beim Militär.

      Es ist sicher nicht falsch, dass unsere Streitkräfte einsatzbereit sind, wenn es nötig wäre, aber in erster Linie müsste doch die Diplomatie jetzt auf Hochtouren laufen. Aber tatsächlich redet Lady Nessie mit dem Ausland, nicht Ms Frinton. Wieso läuft der Kontakt zu befreundeten Staaten über mögliche Reaktionen über den militärischen und nicht über den zivilen diplomatischen Kanal?
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Ah, Mr Callahan, mit welchem konstruktiven Vorschlag möchte uns denn Labour in der konkreten Gefahrensituation beeindrucken? Tee trinken mit den LibDems. Geht sicherlich auch, aber dann lernen Sie schon mal Dreibürgisch, wenn Gothas Schergen über Medea und Aldenroth herfallen.

      Die außen- und sicherheitspolitische Naivität Ihrer Majestät Höchst Loyalen Opposition ist putzig und erschreckend zugleich.
      Gyda phob dymuniad da
      The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn, The Lord Speaker

      - The Prime Minister -
      Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.




    • Patrick Botherfield wrote:

      Aber tatsächlich redet Lady Nessie mit dem Ausland, nicht Ms Frinton. Wieso läuft der Kontakt zu befreundeten Staaten über mögliche Reaktionen über den militärischen und nicht über den zivilen diplomatischen Kanal?
      Weil wir zum aktuellen Zeitpunkt uns bewusst sein müssen, dass jedwedes Handeln auch militärische Maßnahmen seitens des Kaiserreiches nach sich ziehen kann. Solange also eine solche Gefahrensituation besteht sehe ich es als durchaus angemessen an, militärische und zivile Kanäle zu bündeln. Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass das Defence Office im luftleeren Raum ohne die Absprache mit dem Prime und Foreign Office arbeitet.
      Gyda phob dymuniad da
      The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn, The Lord Speaker

      - The Prime Minister -
      Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.




    • Dann haben wir offensichtlich einen unauflösbaren Dissens darüber, was eine Regierung als Kollektivorgan ausmacht.
      Gyda phob dymuniad da
      The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn, The Lord Speaker

      - The Prime Minister -
      Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.




    • Wenn Ihre Aufassung darüber ist, dass vom Verteidigungsministerium das komplette Regierungshandeln ausgehen sollte und es in Ordnung ist, dass sich andere Ministerien nicht damit befassen, dann scheint der Dissens in der Tat unauflösbar. Nach der traditionellen Auffassung ist eine solche Rolle, wenn überhaupt, nur beim Prime Minister vorgesehen.

      Dass wir uns richtig verstehen: Mein Hauptkritikpunkt ist nicht, dass Sie sich mit der Sache befassen, sondern dass Foreign Office und Prime Minister's Office es bei ihren originären Aufgaben nicht tun, wodurch ein Ungleichgewicht zugunsten einer militärischen Denkweise entsteht.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Es geht mitnichten "das komplette Regierungshandeln" vom Verteidigungsministerium aus, sondern vielmehr das Krisenmanagement in der aktuellen Situation in der Causa Dreibürgen. Ich maße mir mitnichten an unabgesprochen und über die dreibürgischen Angelegenheiten hinausgehend Außenpolitik zu betreiben.

      Das Amt schränkt mich jetzt nicht soweit ein, dass ich ausschließlich eine "militärische Denkweise" an den Tag lege, seien Sie sich dessen versichert. Wer in "Defence" ausschließlich militärische Optionen sieht, hat eine verengte Sicht auf die Dinge.
      Gyda phob dymuniad da
      The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn, The Lord Speaker

      - The Prime Minister -
      Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.




    • Ich halte die bisher gemachten Schritte für die Richtigen. Aber ich muss auch sagen, dass ich mir, trotz der guten Idee eine Antwort auf breiten Schultern aufzubauen und mehrere Staaten gemeinsam sprechen zu lassen, doch etwas mehr Geschwindigkeit wünschen würde.

      Bei Gott, Seine Heiligkeit der Papst scheint derzeit einer der wenigen Staatsmänner zu sein, der diesem Putschistenpack zeigt, wie man mit ihnen umgehen sollte. Die Regierung Ihrer Majestät sollte nicht zu lange auf eine angemessene Reaktion warten, sonst trifft die diplomatische Note erst ein, wenn Seine Majestät der Kaiser wieder in Schloss Cecilienburg sitzt.
      His Grace
      The Duke Jonathan of Baliho
      Baron Mayweather, KD

      His Highness
      The Lord High Chancellor of Albernia

      Knight Companion of The Most Exalted and Most Ancient Order of the Dragon of Albernia
      Former Prime Minister




    • Leider mussten wir nachsteuern: Governmental Announcements

      Es wäre hilfreich, wenn HM Loyal Opposition in dieser Situation sich nicht in parteipolitischen Grabenkämpfen verlieren würde. Lösungsansätze habe ich bislang noch keine gehört. Aber ich bin gespannt, wie es nach der Wahl weitergehen wird...
      Gyda phob dymuniad da
      The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn, The Lord Speaker

      - The Prime Minister -
      Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.




    • Im übrigen sind davon auch Eldeyja und die Nordmark betroffen. Ich habe in dieser Stunde Kontakt zur US-Präsidentin aufgenommen, da möglicherweise ein Fall des Art. 3 AAA (Beistandsklausel) vorliegt.
      Gyda phob dymuniad da
      The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn, The Lord Speaker

      - The Prime Minister -
      Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.




    • So schnell hätte es dann auch nicht sein müssen :S
      Ich hoffe, dass sich dieser Konflikt schnell, unblutig und auf diplomatischen Kanälen wird lösen lassen.
      His Grace
      The Duke Jonathan of Baliho
      Baron Mayweather, KD

      His Highness
      The Lord High Chancellor of Albernia

      Knight Companion of The Most Exalted and Most Ancient Order of the Dragon of Albernia
      Former Prime Minister