Meeting with H.E. Antoine Pomery, Kingdom of the Two Archipelagos

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Verbindlichsten Dank. Einen Tee, gern. Nun, Exzellenz, im Namen Seiner Majestät danke ich Ihnen für den freundlichen Empfang. Ich bin hier, weil ich drei Anliegen mitgebracht habe. Erstens wünsche ich mir, daß sich unsere beiden Regierungen näher kennenlernen können. Zweitens vertrete ich das Anliegen des Handels und Gewerbes in meiner Heimat, die sich geschäftliche Beziehungen mi Ihrem Land wünschen und drittens ist es im Interesse der Regierung Seiner Majestät, auf den ersten beiden Punkten aufbsauend und diese fördernd, geordnete und dauerhafte Beziehungen zu Ihrer Regierung aufzubauen.
      Dr. Antoine Pomery
      Royaume des deux Archipeles Livornie et Melbe
      Premier ministre de Sa Majesté
      livornien.li
    • Der erbetene Tee wird serviert, sowohl für den Gast als auch für den Gastgeber. :tea:

      Gut. Ich denke, den dritten Punkt können wir vorerst ausklammern, weil er, wie Sie schon sagten, auf den anderen beiden aufbaut. Das entspricht auch den albernischen Gepflogenheiten, beim ersten Kontakt mit einem Staat keine größeren Verträge zu schließen, sondern sich auf eine Exekutivabkommen zu beschränken, das im Wesenlichen die gegenseitige Anerkennung enthält.

      Zu Ihrem zweiten Punkt bin ich der Meinung, dass es keine politischen oder rechtlichen Gründe gibt, die einer Tätigkeit von Unternehmen aus Ihrem Land in Albernia im Wege stünden. Die theoretische Möglichkeit geschäftlicher Beziehungen, die selbstverständlich auch wir befürworten, besteht also bereits und meines Erachtens geht es in erster Linie darum, diese auch tatsächlich in nennenswertem Umfang stattfinden zu lassen. Die albernische Regierung ist dazu gern bereit, Kontakte zur albernischen Privatwirtschaft herzustellen.

      Schließlich bliebe noch der erste Punkt. An dieser Stelle hielte ich es für hilfreich, wenn Sie mir die derzeitigen Leitlinien der Außenpolitik Ihres Landes näherbringen könnten.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Besten Dank für Ihre Worte, Monsieur. Ich komme zunächst zum Handel, wenn Sie gestatten. Es gibt eine Reihe von Unternehmen, die gern in Albernia tätig wären. Wir wären froh, wenn deren Vertreter unkompliziert einreisen könnten, ohne daß wir zuvor komplexe Visaverträge aushandeln müssen. Dann gibt es zwei Anliegen, die öffentliche Betriebe betreffen und verkehrspolitischer Art sind. Die Königliche Fährgesellschaft würde sehr gern regelmäßige Verbindungen zwischen Altburg und Aldenroth einrichten, für Passagiere, Post und in kleinerem Umfang für Waren. Ferner denkten die Livornian Airways über eine Fluglinie Altburg-Aldenroth nach. Es würde mich freuen, wenn diese Ziele auch den Wünschen Ihrer Regierung entsprächen. Auf diesem Weg könnte der wirtschaftliche und kulturelle Austausch gewiss intensiv gefördert werden.

      Trinkt einen Schluck Tee.

      Nun zur Außenpolitik. Sie baten mich um eine Schilderung unserer derzeitigen Leitlinien. Das will ich gern tun. Meine Vorgängerregierungen pflegten einen isolationistischen Kurs der Nichteinmischung und der Vermeidung von Kontakten jenseits unserer Verbündeten. Das ist auch der Grund dafür, warum Sie lange nichts von uns gehört haben. Ich habe mich für einen Kurswechsel eingesetzt und seit ich im April 2015 gewählt wurde setze ich diesen Schritt für Schritt um. Kern unserer Außenpolitik bleibt die Beziehung zu unseren Nachbarstaaten Ceymur und San Tebano sowie zur République de Côte d'Or in Nerica. Mit allen dreien haben wir weitreichende wirtschaftliche Verträge sowie militärische Bündnisse geschlossen. Darüberhinaus ist es nunmehr die Doktrin der Regierung Seiner Majestät, mit möglichst allen Staaten, die benachbart oder geopolitisch besonders bedeutsam sind, ständige diplomatische Kontakte zu etablieren. Auf Ihr Königreich trifft sogar beides zu. Ich bin überzeugt, daß sich die internationalen politischen, wirtschaftlichen und konsularischen Fragen am besten auf der Basis ständiger Vertretungen abwickeln lassen.
      Dr. Antoine Pomery
      Royaume des deux Archipeles Livornie et Melbe
      Premier ministre de Sa Majesté
      livornien.li
    • Eine Visumspflicht ist für Ihre Staatsbürger im Moment nicht vorgesehen. Meinetwegen können wir in ein Exekutivabkommen gern eine Erklärung aufnehmen, dass eine gegenseitige visumsfreie Einreise beiderseits möglich ist und die Regierungen beabsichtigen, dies so beizubehalten.

      Regelmäßige Verkehrsverbindungen sind nur zu begrüßen und entsprechende Kapazitäten sind am Northholland Airport in Aldenroth grundsätzlich noch vorhanden. Dasselbe gilt fürSchiffsverbindungen.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Einen Passus über eine visumsfreie Einreise wäre durchaus wünschenswert. Natürlich zeitlich begrenzt. Welche Konzessionen und Bewilligungen wären für derartige Verbindungen vonnöten? Wir sind an einer baldigen Aufnahme der Kurse interessiert. Ebenso laden wir Unternehmen aus Ihrem Land ein, Verkehrsverbindungen aufzunehmen.
      Dr. Antoine Pomery
      Royaume des deux Archipeles Livornie et Melbe
      Premier ministre de Sa Majesté
      livornien.li
    • Nun, staatliche Konzessionen sind für die Aufnahme einer bestimmten Verbindung an sich nicht nötig. Was allerdings nötig ist, ist ein Nachweis, dass die eingesetzten Verkehrsmittel sicherheitstechnisch den albernischen Standards entsprechen. Dieser wird nach einer technischen Inspektion durch eine albernische Prüfstelle ausgestellt.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Ich freue mich auf rege genutzte Verkehrsverbindungen zwischen unseren Inseln. Haben Sie bereits für das angesprochene Exekutivabkommen eine Textvorlage, oder soll ich meine Mitarbeiter anfragen?
      Dr. Antoine Pomery
      Royaume des deux Archipeles Livornie et Melbe
      Premier ministre de Sa Majesté
      livornien.li
    • Nun, dann würde ich zum Start den folgenden Text für ein einfaches Exekutivabkommen vorschlagen:

      Vereinbarung zwischen Seiner Exzellenz dem Prime Minister of the Kingdom of Albernia und Seiner Exzellenz dem Premier Ministre des Royaume des Deux Archipeles

      Der Prime Minister des Kingdom of Albernia, stellvertretend für die Regierung des Kingdom of Albernia und der Premier Ministre des Royaume des Deux Archipeles, stellvertretend für die Regierung des Royaume des Deux Archipeles, sind im Bemühen, die diplomatische Zusammenarbeit ihrer Völker heute und in Zukunft zu wahren, zu folgender Vereinbarung gekommen:

      1. Das Royaume des Deux Archipeles und das Kingdom of Albernia erkennen sich gegenseitig als souveräne Staaten und Völkerrechtssubjekte an.

      2. Beide Regierungen werden Anstrengungen unternehmen, dauerhaften diplomatischen Kontakt zueinander aufzunehmen. Diplomatische Vertreter einer Partei erhalten dabei im Hoheitsgebiete der anderen Partei diplomatische Immunität.

      3. Bezüglich des Personenverkehrs stellen die beiden Regierungen fest, dass für die Staatsbürger der jeweiligen anderen Seite bei der Einreise keine Visumspflicht besteht. Die Regierungen bekräftigen, dass sie beabsichtigen, die Visumsfreiheit auch in Zukunft zu erhalten.

      Aldenroth, am 28. Februar 2016

      Für die Regierung des Royaume des Deux Archipeles



      Für die Regierung des Kingdom of Albernia


      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader