What is HM Government doing?

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    • Was tatsächlich die Meinung der Minderheit und was die Meinung der Mehrheit ist, ist allerdings reine Spekulation Ihrerseits.

      Es steht der Regierung Ihrer Majestät selbstverständlich rechtlich gesehen frei, zu versuchen, auch umstrittene Dinge umzusetzen, selbst in der Außenpolitik. Man kann aber ebenso selbstverständlich trotzdem der Meinung sein, dass es politischer Irrsinn ist – besonders vor dem Hintergrund, dass die erste Regierung Fortescue bereits an genau dieser Frage zerbrochen ist. Die meisten Menschen lernen dazu, nachdem sie mit dem Kopf durch die Wand wollten und die Wand stärker war. Manche tun es offensichtlich nicht.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Patrick Botherfield wrote:

      Was tatsächlich die Meinung der Minderheit und was die Meinung der Mehrheit ist, ist allerdings reine Spekulation Ihrerseits.

      Es steht der Regierung Ihrer Majestät selbstverständlich rechtlich gesehen frei, zu versuchen, auch umstrittene Dinge umzusetzen, selbst in der Außenpolitik. Man kann aber ebenso selbstverständlich trotzdem der Meinung sein, dass es politischer Irrsinn ist – besonders vor dem Hintergrund, dass die erste Regierung Fortescue bereits an genau dieser Frage zerbrochen ist. Die meisten Menschen lernen dazu, nachdem sie mit dem Kopf durch die Wand wollten und die Wand stärker war. Manche tun es offensichtlich nicht.
      Sicherlich ist es reine Spekulation, solange keine verlässliche Datengrundlage vorhanden ist.
      Ich sehe aber im Argument, es habe irgendwann mal Unstimmigkeiten gegeben, und alles müsse neu aufgerollt werden kein überzeugendes Argument, dass Albernia dem Völkerbund fern bleiben solle. Das Argument hingegen, wonach es Aufgaben gibt, die nur global zu lösen sind, finde ich hingegen überzeugender.
    • Sehen Sie, wir sind uns nicht so uneinig. Es gibt in der Tat Aufgaben, die nur global zu lösen sind.

      Mein Punkt, warum alles neu aufgerollt werden muss, ist ja gerade, dass dieser Völkerbund nicht global angedacht ist, keine globale Perspektive hat und deswegen ungeeignet ist, globale Aufgaben zu lösen. Die primäre Aufgabe eines Neustarts wäre es, einen neuen Völkerbund von Anfang an global aufzustellen, damit er dieser Aufgabe gerecht werden könnte.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Würden wir die ganzen Gründungsverhandlungen neu aufrollen, würde das, meiner Meinung nach, das Scheitern der Idee einer Weltorganisation bedeuten. Denn es wird immer Regierungen oder Staaten geben, die mit irgend etwas, sein Ihaltliches oder Organisatorisches, prinzipiell nicht einverstanden sind.

      Dass der Völkerbund nicht global angedacht ist, ist Ihre Meinung, die von mir nicht geteilt wird. Denn entweder ist ein Völkerbund global oder er ist kein Völkerbund.

      Ich plädiere nachdrücklich für einen Beitritt Albernias, denn nur so können wir die Entwicklung beeinflussen, statt von der Entwicklung überrollt zu werden.
      Dennis Fortescue
      Prime Minister
    • Sie wissen wohl nicht so recht, was Sie wollen, Mr Fortescue. Einerseits verlangen Sie von einem Völkerbund, dass er global ist, aber andererseits lehnen Sie es ab, alle Staaten dieser Welt zu beteiligen, weil sie Blockaden fürchten. Aber beides gleichzeitig geht nun einmal nicht. Wenn man eine Organisation bewusst nur mit einer kleinen Gruppe von Staaten gründet und den Rest ausschließt, dann ist sie eben nicht global. Um Ihrer Argumentation zu Ende zu führen, segelt dieser sogenannte Völkerbund also unter falscher Flagge.

      Ich denke auch nicht, dass Albernia von irgendeiner Entwicklung überrollt werden könnte, solange es hier nur um eine Handvoll Staaten geht, die sich anmaßen, für die gesamte Welt zu reden und damit in dieser Zusammensetzung wohl nirgends sonst ernst genommen werden dürften.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Patrick Botherfield wrote:

      Sie wissen wohl nicht so recht, was Sie wollen, Mr Fortescue. Einerseits verlangen Sie von einem Völkerbund, dass er global ist, aber andererseits lehnen Sie es ab, alle Staaten dieser Welt zu beteiligen, weil sie Blockaden fürchten. Aber beides gleichzeitig geht nun einmal nicht. Wenn man eine Organisation bewusst nur mit einer kleinen Gruppe von Staaten gründet und den Rest ausschließt, dann ist sie eben nicht global. Um Ihrer Argumentation zu Ende zu führen, segelt dieser sogenannte Völkerbund also unter falscher Flagge.

      Ich denke auch nicht, dass Albernia von irgendeiner Entwicklung überrollt werden könnte, solange es hier nur um eine Handvoll Staaten geht, die sich anmaßen, für die gesamte Welt zu reden und damit in dieser Zusammensetzung wohl nirgends sonst ernst genommen werden dürften.
      Mr. Botherfield, ich weiß sehr wohl was ich will. Mehr noch: ich weiß auch, was ich gesagt habe. Erstens habe ich die Prognose geäußert, dass der Völkerbund scheitern wird, wenn der Vertragstext komplett neuverhandelt werden sollte, und, zweitens, habe ich erklärt, dass der Völkerbund logischerweise global ist, weil wenn er nicht global wäre, der Völkerbund kein Völkerbund wäre.
      Sie wollen, dass der Völkerbund komplett neu verhandelt wird. Einmal dahingestellt, ob diese Forderung sinnvoll ist oder nicht, sie werden mit dieser Forderung nicht durchkommen, wenn Albernia abseits steht.

      Meine Regierung wird den Beitritt Albernias zum Völkerbund anstreben. Sollte ich ein zweites Mal darüber stolpern, dann werde ich mich nicht darüber beklagen. Solange ich aber als Prime Minister die albernische Regierung anführe, werde ich die Politik verfolgen, die ich als richtig und förderlich für unser Land ansehe. Dass es hier keinen Konsens gibt, wird unsere Demokratie aushalten; davon bin ich überzeugt.
      Dennis Fortescue
      Prime Minister
    • Sie machen bei Ihrer Logikübung den Fehler, dass Sie es als gegeben ansehen, dass der Völkerbund ein Völkerbund ist. Wenn sie das tun, haben Sie sich vom Namen blenden lassen. Meine Kritik ließe sich ja gerade so zusammenfassen, dass der Völkerbund tatsächlich kein Völkerbund ist, weil er nicht als globales Projekt, sondern mit ausschließlicher Beteiligung einer gewissen Staatengruppe entstanden ist. Er hofft vielleicht irgendwann tatsächlich zu einem Völkerbund zu werden, indem sich zunächst ausgeschlossene Staaten den Entscheidungen der Gründerstaaten unterwerfen und zu deren Bedingungen später beitreten, aber dass das nicht von Erfolg gekrönt sein wird, ist absehbar.

      Ich stimme Ihnen allerdings zu, dass unsere Demokratie es überleben wird, wenn Sie sich noch einmal eine blutige Nase holen. Es könnte nur dem internationalen Ansehen Albernias schaden, wenn Dinge verhandelt werden, obwohl die Regierung sie hinterher nicht umsetzen kann.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Patrick Botherfield wrote:

      Sie machen bei Ihrer Logikübung den Fehler, dass Sie es als gegeben ansehen, dass der Völkerbund ein Völkerbund ist. Wenn sie das tun, haben Sie sich vom Namen blenden lassen. Meine Kritik ließe sich ja gerade so zusammenfassen, dass der Völkerbund tatsächlich kein Völkerbund ist, weil er nicht als globales Projekt, sondern mit ausschließlicher Beteiligung einer gewissen Staatengruppe entstanden ist. Er hofft vielleicht irgendwann tatsächlich zu einem Völkerbund zu werden, indem sich zunächst ausgeschlossene Staaten den Entscheidungen der Gründerstaaten unterwerfen und zu deren Bedingungen später beitreten, aber dass das nicht von Erfolg gekrönt sein wird, ist absehbar.

      Ich stimme Ihnen allerdings zu, dass unsere Demokratie es überleben wird, wenn Sie sich noch einmal eine blutige Nase holen. Es könnte nur dem internationalen Ansehen Albernias schaden, wenn Dinge verhandelt werden, obwohl die Regierung sie hinterher nicht umsetzen kann.

      Ihre Meinung sei Ihnen belassen, Mr. Botherfield. Ich teile diese Ihre Meinung nicht. Ich und die von mir geführte Regierung interpretieren den Völkerbund, so wie er in Heijan ausgehandelt wurde, von seiner Intention wie von seinem Potential her, als globale Organisation. - Ich denke, dass es gut ist, dass unsere unterschiedlichen Sichtweisen hier deutlich zur Sprache gebracht werden. Wenn ich, wie Sie es formulieren, mir eine "blutige Nase" dabei hole, so sei es. Ich bin davor nicht bange. Frei nach dem Motto: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, der hat schon verloren.

      Ich will aber einen eigenen kritischen Punkt in die Debatte einbringen, der sich bei mir während meiner Teilnahme an der Konferenz gebildet hat, und den ich nicht verschweigen will: wenn sich auf dieser Nachfolgekonferenz herausschälen sollte, dass solche Staaten die Oberhand gewinnen, die aus dem Völkerbund ein Possenspiel machen wollen, wird Ihrer Majestät Regierung ihren Standpunkt überdenken und gegebenenfalls revidieren. Für Possenspiele bin ich in der Tat nicht zu haben.
      Dennis Fortescue
      Prime Minister