What is HM Government doing?

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    • Es ist vielsagend, wenn die erste Amtshandlung des neuen alten Premierministers, noch vor der Ernennung eines Stellvertreters, ist, nach Manuri zu reisen, um über den Sitz des Völkerbunds zu reden, dessen Mitglied Albernia nicht ist und zu großen Teilen auch nicht sein will.

      Unter allen Premierministern zuvor war die albernische Außenpolitik eine Sache des nationalen Konsenses. Ich finde es unmöglich, dass Mr Fortescue hier die Spaltung weiter betreibt, obwohl er vor Monaten genau über dasselbe Thema schon einmal gestürzt ist und Bescheid wissen sollte, dass Albernia ihm in dieser Frage nicht folgt.

      Ist Ihnen Albernia oder Ms Bont wichtiger, Mr Prime Minister?
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Patrick Botherfield wrote:

      Es ist vielsagend, wenn die erste Amtshandlung des neuen alten Premierministers, noch vor der Ernennung eines Stellvertreters, ist, nach Manuri zu reisen, um über den Sitz des Völkerbunds zu reden, dessen Mitglied Albernia nicht ist und zu großen Teilen auch nicht sein will.

      Unter allen Premierministern zuvor war die albernische Außenpolitik eine Sache des nationalen Konsenses. Ich finde es unmöglich, dass Mr Fortescue hier die Spaltung weiter betreibt, obwohl er vor Monaten genau über dasselbe Thema schon einmal gestürzt ist und Bescheid wissen sollte, dass Albernia ihm in dieser Frage nicht folgt.

      Ist Ihnen Albernia oder Ms Bont wichtiger, Mr Prime Minister?

      Mir ist es wichtig, die Interessen Albernias auf internationalem Parkett erfolgreich zu vertreten. Genauso wenig wie ich mit meiner Reise nach Manuri die Interessen von Chancelor Bont vertrete, genauso wenig vertrete ich mit meinem Antwortschreiben an die US-Administration die Interessen von President Montgomery.
      Dennis Fortescue
      Prime Minister
    • George Mansley wrote:

      Plant oder erwägt die Regierung Ihrer Majestät, den Sitz nach Albernia zu holen?

      Die Regierung kann sich ein Engagement in dieser Richtung sehr gut vorstellen, schließlich haben wir große Erfahrungen im Beherbergen internationaler Organisationen, wie der Leage of Nations, der NAU oder der Internationalen Polkommission.
      Ehrlicherweise muss man jedoch sagen, dass dann von Albernia auch die Mitgliedschaft im Völkerbund billigerweise erwartet wird. Angesichts des sich wieder entwickelnden Widerstands gegen eine albernische Beteiligung, habe ich bislang Abstand davon genommen, den albernischen Hut in den Ring zu werfen.
      Dennis Fortescue
      Prime Minister
    • Im Moment sehe ich keine konsensfähige andere Position als die grundsätzlich für alles von Anfang an bestehende beizubehalten: Sich neutral zu verhalten.

      Der Völkerbund hat sich leider in eine Sackgasse verrannt, indem die Bedenken während der Gründungskonferenz nie ernst genommen wurden. Um jetzt noch zu einem Ergebnis zu kommen, bräuchte es einen kompletten Neustart, zu dem tatsächlich alle Staaten der Welt eingeladen wären. Das bedeutet auch, alle bisher ausgehandelten Texte zu verwerfen und von vorn zu beginnen, um tatsächlich jedem ein Mitspracherecht zu geben. Dann könnte möglicherweise am Ende tatsächlich ein Völkerbund stehen, der diesen Namen verdient hätte, und an dem Albernia sich beteiligen sollte.

      Ich sehe allerdings nicht, dass irgendjemand ernsthafte Schritte in diese Richtung unternimmt. Selbst gegenüber denen, die jetzt bei der Nachfolgekonferenz neu eingeladen sind, wird darauf bestanden, dass außer dem Sitz alles beim alten bleibt, so wie es im kleinen Kreis ausgeklüngelt wurde. Daher fürchte ich, dass auch weiterhin die einzige Lösung bleibt, sich neutral zu verhalten.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Patrick Botherfield wrote:

      Im Moment sehe ich keine konsensfähige andere Position als die grundsätzlich für alles von Anfang an bestehende beizubehalten: Sich neutral zu verhalten.

      Der Völkerbund hat sich leider in eine Sackgasse verrannt, indem die Bedenken während der Gründungskonferenz nie ernst genommen wurden. Um jetzt noch zu einem Ergebnis zu kommen, bräuchte es einen kompletten Neustart, zu dem tatsächlich alle Staaten der Welt eingeladen wären. Das bedeutet auch, alle bisher ausgehandelten Texte zu verwerfen und von vorn zu beginnen, um tatsächlich jedem ein Mitspracherecht zu geben. Dann könnte möglicherweise am Ende tatsächlich ein Völkerbund stehen, der diesen Namen verdient hätte, und an dem Albernia sich beteiligen sollte.

      Ich sehe allerdings nicht, dass irgendjemand ernsthafte Schritte in diese Richtung unternimmt. Selbst gegenüber denen, die jetzt bei der Nachfolgekonferenz neu eingeladen sind, wird darauf bestanden, dass außer dem Sitz alles beim alten bleibt, so wie es im kleinen Kreis ausgeklüngelt wurde. Daher fürchte ich, dass auch weiterhin die einzige Lösung bleibt, sich neutral zu verhalten.

      Das ist eine interessante Einstellung: Sie erklären Ihre Position zum Konsens. Weil Sie einem Beitritt Albernias zum Völkerbund nicht zustimmen wollen, müssen sich alle anderen Ihrer Meinung anschließen, damit der Konsens gewahrt bleibt.
    • Liam Cooper wrote:

      Patrick Botherfield wrote:

      Im Moment sehe ich keine konsensfähige andere Position als die grundsätzlich für alles von Anfang an bestehende beizubehalten: Sich neutral zu verhalten.

      Der Völkerbund hat sich leider in eine Sackgasse verrannt, indem die Bedenken während der Gründungskonferenz nie ernst genommen wurden. Um jetzt noch zu einem Ergebnis zu kommen, bräuchte es einen kompletten Neustart, zu dem tatsächlich alle Staaten der Welt eingeladen wären. Das bedeutet auch, alle bisher ausgehandelten Texte zu verwerfen und von vorn zu beginnen, um tatsächlich jedem ein Mitspracherecht zu geben. Dann könnte möglicherweise am Ende tatsächlich ein Völkerbund stehen, der diesen Namen verdient hätte, und an dem Albernia sich beteiligen sollte.

      Ich sehe allerdings nicht, dass irgendjemand ernsthafte Schritte in diese Richtung unternimmt. Selbst gegenüber denen, die jetzt bei der Nachfolgekonferenz neu eingeladen sind, wird darauf bestanden, dass außer dem Sitz alles beim alten bleibt, so wie es im kleinen Kreis ausgeklüngelt wurde. Daher fürchte ich, dass auch weiterhin die einzige Lösung bleibt, sich neutral zu verhalten.
      Das ist eine interessante Einstellung: Sie erklären Ihre Position zum Konsens. Weil Sie einem Beitritt Albernias zum Völkerbund nicht zustimmen wollen, müssen sich alle anderen Ihrer Meinung anschließen, damit der Konsens gewahrt bleibt.

      :applaud:
      Treffender hätte ich es nicht formulieren können, Mr. Cooper.
    • Liam Cooper wrote:

      Das ist eine interessante Einstellung: Sie erklären Ihre Position zum Konsens. Weil Sie einem Beitritt Albernias zum Völkerbund nicht zustimmen wollen, müssen sich alle anderen Ihrer Meinung anschließen, damit der Konsens gewahrt bleibt.
      Ich sage nicht, dass meine Meinung Konsens ist, sondern dass es keinen Konsens gibt. Aber wenn es keinen Konsens gibt, dann muss alles beim alten bleiben. Das ist auch das normale Verfahren im Parlament: Wenn ein Antrag keine Mehrheit findet, dann bleibt alles beim alten, auch wenn sein Gegenteil ebenfalls keine Mehrheit finden würde.

      Ian McDonnegeal wrote:

      Interessant dürfte in diesem Zusammenhang die Debatte und Abstimmung über den AAA-Vertrag sein. Der erzielte Konsens: drei Ayes und zwei Abstentions
      Also nicht einmal eine einzige Gegenstimme. Was, wie im Protokoll der Debatte ersichtlich, dadurch begründet war, dass es auch inhaltlich keine Differenzen gab. Die einzige strittige Frage war, ob man auf eine Klarstellung zur Interpretation einer Klausel wartet oder nicht. Ich hätte es bevorzugt, zu warten, um rechtliche Sicherheit zu haben, aber die AAA als solche war nicht umstritten.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Patrick Botherfield wrote:

      Liam Cooper wrote:

      Das ist eine interessante Einstellung: Sie erklären Ihre Position zum Konsens. Weil Sie einem Beitritt Albernias zum Völkerbund nicht zustimmen wollen, müssen sich alle anderen Ihrer Meinung anschließen, damit der Konsens gewahrt bleibt.
      Ich sage nicht, dass meine Meinung Konsens ist, sondern dass es keinen Konsens gibt. Aber wenn es keinen Konsens gibt, dann muss alles beim alten bleiben. Das ist auch das normale Verfahren im Parlament: Wenn ein Antrag keine Mehrheit findet, dann bleibt alles beim alten, auch wenn sein Gegenteil ebenfalls keine Mehrheit finden würde.

      Ian McDonnegeal wrote:

      Interessant dürfte in diesem Zusammenhang die Debatte und Abstimmung über den AAA-Vertrag sein. Der erzielte Konsens: drei Ayes und zwei Abstentions
      Also nicht einmal eine einzige Gegenstimme. Was, wie im Protokoll der Debatte ersichtlich, dadurch begründet war, dass es auch inhaltlich keine Differenzen gab. Die einzige strittige Frage war, ob man auf eine Klarstellung zur Interpretation einer Klausel wartet oder nicht. Ich hätte es bevorzugt, zu warten, um rechtliche Sicherheit zu haben, aber die AAA als solche war nicht umstritten.
      Meines Erachtens werfen Sie Konsens und Mehrheit durcheiander. Mehrheit bedeutet nicht Konsens, sondern dass sich eine Mehrheit gegen eine Minderheit durchgesetzt hat. In Albernia findet das in einem demokratisch-parlamentarischen Verfahren statt. Es ist nicht Aufgabe der Regierung oder des Parlaments nach Konsens zu suchen, sondern Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Wer nur handeln will, wenn etwas im Konsens beschlossen wurde, der hebelt das demokratische Verfahren aus, indem er der Minderheit die Möglichkeit an die Hand gibt, jede politische, in diesem Fall jede außenpolitische, Entscheidung zu blockieren. Das kann aber nicht Sinn einer demokratischen Entscheidungsfindung sein, die ja gerade davon lebt, dass sich mehrere Meinungen und Ideen im freien Wettbewerb gegenüberstehen und um Mehrheiten ringen.
      Besonders unerträglich ist es, wenn der Konsens darauf hinausläuft, dass sich im Grunde genommen lediglich die Minderheitenmeinung durchsetzt und die Mehrheitsmeinung sich dem beugt. Das wäre dann das Ende der Demokratie, dann bräuchten wir auch keine freie Wahlen zu einem Parlament, sondern Meinungsumfragen.