Zustand der VETO

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    • Zustand der VETO

      Dear Delegates,

      mein Vorgänger Mr Fillmore hat mir zum Amtsantritt gewünscht, er möge mir vergönnt sein, hier etwas zu bewegen. Das hoffe ich auch - aber bevor man etwas bewegt, muss man erst einmal wissen, was man bewegen möchte und in welche Richtung. Es ist natürlich nicht so, dass ich selbst keine Ideen dazu hätte. Aber die VETO soll keine Ein-Mann-Show sein, sondern sie kann nur funktionieren, wenn sich möglichst viele Mitglieder aktiv beteiligen.

      Damit wären wir auch beim ersten offensichtlichen Punkt, um den Zustand der VETO zu beschreiben: Hier ist der Generalversammlung war es in der letzten Zeit, positiv formuliert, eher ruhig. Wenn alles funktioniert und damit keine Maßnahmen nötig sind, ist das okay. Ich habe aber den Eindruck, dass das nicht unbedingt der Fall ist und wir es vielleicht in nächster Zeit nicht ganz so ruhig halten sollten. Es geht mir hier erst einmal darum, zu erfahren, ob andere Delegierte das genauso sehen.

      Aber fangen wir vorne an. Es gibt ein paar Punkte, die ich von jedem Mitgliedsstaat gern wüsste:
      • Wer ist denn überhaupt anwesend? Ich würde alle Delegierten bitten, sich zumindest kurz anwesend zu melden, damit wir einen Überblick haben. An die Mitgliedsstaaten, deren Delegierte sich nicht gemeldet haben, werde ich nach einer Weile eine Erinnerung schreiben.
      • In der Mitgliedsliste der VETO steht zu jedem Mitgliedsstaat die URLs zur WiSim und ein Status. Ist dieser Status für alle Mitglieder aktuell?
      • Wie sieht es mit der Akzeptanz der WiSim aus? Zum einen habe ich den Eindruck, dass viele Spieler nicht aktiv an der WiSim teilnehmen, weil sie kein Interesse daran haben. Das ist schade, aber damit kann man leben. Ich habe aber in letzter Zeit in einigen Mitgliedsstaaten mitbekommen, dass die WiSim von mehr oder weniger großen Teilen der Spielerschaft als nicht maßgeblich oder komplett irrelevant für die übrige Simulation angesehen wird. Das ist natürlich für die WiSim fatal.

      Das alles sind natürlich letztendlich nur Ansatzpunkte, um zu einer Diskussion zu kommen, was sich ändern muss. Wenn jemand also direkt dazu etwas sagen möchte, ist mir das um so lieber.

      Das zweite beunruhigende Signal, das ich aus den Mitgliedstaaten mitbekommen habe, ist dass in manchen Kreisen durchaus die Bereitschaft da ist, selbst mitzugestalten und etwas zu ändern, dass aber die VETO nicht mehr als das richtige Mittel angesehen wird, sondern man einen Alleingang anstrebt. Ich bin mir sicher, dass die Erfolgschancen höher wären, wenn man sich nicht abspaltet, sondern alle VETO-Mitglieder mitnimmt. (Und um es mal ganz offen zu sagen: Eine zweite WarenSim-Software von Grund auf neu zu programmieren, wie es manche vorhaben, halte ich für komplett bescheuert - wenn man mal auf das vorhandene aufsetzen würde, käme man wesentlich weiter. Aber dazu müssen wir dann auch für solche Veränderungen offen sein. Deswegen dieser Thread.)

      Ich denke, es stehen zwei Arten von Veränderungen an: Einmal kurzfristige Veränderungen an irgendwelchen Parametern, beispielsweise eine Erweiterung des Produktbaums, Anpassung von Produktionskosten (die teilweise als inkonsistent kritisiert werden) oder Erhöhung der Förderquoten. Damit wird man aber der grundsätzlichen Kritik an der WiSim nicht gerecht werden und die Akzeptanz nicht wesentlich steigern. Ich glaube, wir müssen auch beim Konzept wieder einmal einen echten Schritt wagen und neue Aspekte einbringen, aber vielleicht auch alte überarbeiten und abändern. Ich bleibe an dieser Stelle bewusst vage, weil ich erst einmal Ideen der übrigen Mitglieder hören möchte, bevor ich euch mit meinen eigenen Vorstellungen beeinflusse. ;)

      Vielleicht sollte man auch mal wieder Ideen zum Thema WiSim sammeln, die in den verschiedensten MNs herumschwirren. Man kann immer wieder einzelne interessante Ideen aufgreifen und umsetzen. Wer also interessante Links zu ausformulierten Konzepten, interessanten Foren-Threads usw. hat, bitte posten.

      Soweit von meiner Seite (dieser Beitrag ist sowieso schon viel zu lang), ich bin gespannt, wie ihr die Dinge seht.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Vielen Dank, Signore Botherfield.
      Ich beobachte die VETO im Namen meines Landes seit Anbeginn unserer damaligen Mitgliedschaft, obschon sie vor einiger Zeit endete.
      Gran Novara nutzt die ecoSim seit 2007 mit recht großer Spielfreude, sie ist fest in unser Gesamtgefüge integriert.

      Der Grund, warum wir kein VETO-Mitglied sind, liegt in den engen Regeln rund um den Betrieb - insbesondere auf internationaler Ebene.
      Denn Sinn der VETO ist letztendlich die internationale Verknüpfung, auch wenn es durchaus andere Mitgliedschaftsmodelle gäbe.
      Aber das enge Korsett der Rohstoffverteilung durch die VETO und das enge Regelwerk der Devisenwirtschaft machen für uns diese Teilnahme unmöglich.
      Unsere ecoSim entwickelte sich seit 2007 erheblich weiter, und besteht aus vielen Produkten und Produktionen, die mitunter einen festen Wrenkreisluf ermöglichen. Diese gewachsene Struktur ließe sich nicht in die VETO integrieren, obwohl es durchaus Interesse an einem Zusammenwirken gäbe.

      Hier empfinde ich die VETO als zu starr und selbstgefällig, und die hat trotz ihres schleichenden Verfalls diese Positionen nie aufgegeben. Dabei würde man nicht viel verlieren, wenn man das Konzept etwas lockern und entwickeln würde, denn der wirkliche internationale Verkehr im Rahmen der VETO ist nicht besonders üppig, sofern ich das als Außenstehender beurteilen kann.

      Was ich als Außenstehender dieser Debatte beifügen möchte, ist also die Empfehlung, sich mehr zu öffnen und von diesem starren Modell abzuweichen. Denn er erstickt jede Individualität im Keime und beschränkt den internationalen Verkehr auf kleine Inseln.
      Dass es auch anders geht, zeigt die jüngste Verbindung zwischen Astor und Gran Novara, welche auf den reinen Devisen-Patch beruht.
      Sie zeigt auch, dass das Interesse durchaus vorhanden ist und dass die ecoSim auch nach einigen Jahren durchaus Potential hat, auf dieser Ebene eingesetzt zu werden.

      Als technischer Betreuer würde ich mir natürlich auch die eine oder andere Modernisierung wünschen.
      [IMG:saufeder.be/grannovara-img/wappen-aussen-trans-klein.png]
      REGNO DI GRAN NOVARA - Reichskommissar für spezielle Angelegenheiten
    • Was das enge Korsett betrifft, sehe ich für eine internationale Verknüpfung keine andere Möglichkeit, zumindest wenn man den Warenverkehr in Betracht zieht. Irgendwie muss gewährleistet werden, dass die Sache fair abläuft. Vielleicht ist das, was wir im Moment machen, nicht der Weisheit letzter Schluss, ich habe nur die bessere Alternative noch nicht gesehen.

      Was ist denn aber das Problem mit der Devisenwirtschaft? Im Prinzip ist die einzige Regel doch, dass man seine Geldmenge offenlegen muss, damit Banken nicht durch überraschende Änderungen des Geldwerts größere Verluste machen, weil sie den Wechselkurs nicht schnell genug anpassen können.

      Und dann gibt es natürlich noch die technischen Probleme: Ohne dass in beiden Ländern zumindest ein Teil der Waren gleich ist, ist eine internationale Verknüpfung einfach nicht möglich. Diese Unterteilung - ein paar Waren für internationalen Handel, und ein paar weitere nur national - ist etwas, das eigentlich von Anfang an vorgesehen war, aber nie umgesetzt worden ist. Ich weiß nicht, ob so ein Ansatz mit Gran Novara Sinn ergeben würde, aber vielleicht sollte man sich das noch einmal näher anschauen. Ansonsten bleibt immer noch der reine Devisenhandel - ich würde mich freuen, wenn das nicht nur auf Astor beschränkt bliebe.

      Ich glaube auch nicht unbedingt, dass die VETO selbstgefällig und eigentlich nicht einmal übermäßig starr ist, auch wenn das vielleicht manchmal so wirken mag. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass hier Vorschläge abgeblockt worden wären - man korrigiere mich, wenn ich mich täusche. Es ist wohl eher das Problem, dass die VETO nur mäßig aktiv ist und sich mit manchen Fragen erst gar nicht befasst, obwohl sie das vielleicht tun sollte.

      Für die anderen Mitglieder kann ich nicht sprechen, aber ich jedenfalls wäre offen dafür, auch grundsätzliche Änderungen an der VETO zu diskutieren.

      Was die Modernisierung der Software betrifft, denke ich, dass der Devisen-Patch als Modell herhalten kann: Anstatt zu warten, dass banosoft irgendwann von sich aus etwas entsprechendes einbaut, hat sich ein Staat einfach selbst darum gekümmert. Ich glaube, die Entwicklung der WiSim sollte viel mehr von allen gemeinsam getragen werden. Und ich hoffe, dass wir im Laufe dieser Debatte auch zu konkreten Weiterentwicklungen des Konzepts kommen (dass nicht jeder programmieren kann, ist mir schon klar, aber das Programmieren ist eben auch nicht alles).
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Original von Patrick Botherfield
      Was das enge Korsett betrifft, sehe ich für eine internationale Verknüpfung keine andere Möglichkeit, zumindest wenn man den Warenverkehr in Betracht zieht. Irgendwie muss gewährleistet werden, dass die Sache fair abläuft. Vielleicht ist das, was wir im Moment machen, nicht der Weisheit letzter Schluss, ich habe nur die bessere Alternative noch nicht gesehen.


      Sicher muss man eine gewisse Fairness herstellen, aber in diesem Konstrukt bedeutet der Schutz weniger aktiver/interessierter Teilnehmer sofort einen Einschnitt für aktivere/interessiere Teilnehmer.

      Ich hab da jetzt auf Anhieb auch keine Lösung, aber solange man international über die Höchstproduktion von 500kg Hopfen und 200 Liter Milch (Beispiel) diskutieren muss, bleibt das Modell einfach uninteressant.
      Abgesehen von der Möglichkeit individuelle Produkte einzubeziehen, auch mal nachträglich und im laufenden Betrieb.

      Was ist denn aber das Problem mit der Devisenwirtschaft? Im Prinzip ist die einzige Regel doch, dass man seine Geldmenge offenlegen muss, damit Banken nicht durch überraschende Änderungen des Geldwerts größere Verluste machen, weil sie den Wechselkurs nicht schnell genug anpassen können.


      Hier sind weniger die Regeln unpässlich, sondern vielmehr der Zustand, der daraus resultiert.
      Astor und Albernia haben beispielsweise Geldmengen im einstelligen Millionenbereich. Damit lässt sich doch keine Volkswirtschaft simulieren nichtmal ein Ausschnitt. Das wirkliche Problem entsteht aber, wenn beispielsweise unsere WiSim (die mit dem Gegenwert einer Million Dollar keine Woche den Kreislauf aufrecht erhalten könnte) in das Gefüge kommt und es um Geldwechsel geht. Denn meistens wurde der Kurs ja nicht anhand der Wirtschaftskraft bestimmt, sondern bezieht sich eher auf RL-Vergleichswerte.

      Gut, beim jüngsten Beispiel Astor-Novara wurde ein Brot als Richtwert genommen, was aber auch nur funktioniert, weil keine Waren gehandelt werden.

      Und die Realismusdebatte, wieweit kann eine WiSim eine Volkswirtschaft abzeichnen, wurde ja auch schon oft und ergebnislos geführt. Da sind die Simulationsansätze auch grundverschieden.
      Die einen mögen es hochwissenschaftlich, die anderen machen es eher aus Spaß an der Freude.

      Momentan sollte man vielleicht vermehrt für eine Devisen-Verbindung mithilfe des Patches werben und darauf hoffen, dass sich daraus mehr ergibt.


      Und dann gibt es natürlich noch die technischen Probleme: Ohne dass in beiden Ländern zumindest ein Teil der Waren gleich ist, ist eine internationale Verknüpfung einfach nicht möglich. Diese Unterteilung - ein paar Waren für internationalen Handel, und ein paar weitere nur national - ist etwas, das eigentlich von Anfang an vorgesehen war, aber nie umgesetzt worden ist. Ich weiß nicht, ob so ein Ansatz mit Gran Novara Sinn ergeben würde, aber vielleicht sollte man sich das noch einmal näher anschauen.


      Der Ansatz ist sinnvoll und wurde auch schon öfter außerhalb der VETO diskutiert. Am besten wäre es, wenn das technische System zwei Warentypen von Grund auf unterscheiden würde.

      Dadurch hätte man eine klare Trennung zwischen nationalen und internationalen Produkten. Man könnte noch einbauen, dass die Umwandlung gewisser nationaler Produkte zu internationalen Produkten möglich wäre, auch im Rahmen einer eigenen Produktion.
      Dann können sich die Nationen komplett mit eigenen Produkten austoben und trotzdem am Handel partizipieren.
      Ich denke, dass eine eigene Whiskey-Produktion in Astor genauso schmackhaft für die Teilnehmer wäre, wie eine Pasta-Produktion bei uns. Ich kann da wirklich nur von guten Erfahrungen berichten. Gerade diese Spezialisierung brachte die nötige Aufmerksamkeit bei den Spielern, die sich damit einfach besser identifizieren konnten.

      Für die internationale Spielwiese darf es dann natürlich engere Regeln geben, die aber dennoch nicht die Bedürfnisse und Gewohnheiten der einzelnen Nationen außer Acht lassen. Damit meine ich, dass man etwas anderes finden muss, als die Regel, dass Staaten aus wenigen Waren etwas wählen und eine Menge vorbestimmt bekommen. Daran krankt doch auch das derzeitige System. Weil gewisse Waren nur in bestimmten Nationen produziert werden dürfen, hängen andere Nationen vollkommen in der Luft.

      Ich glaube auch nicht unbedingt, dass die VETO selbstgefällig und eigentlich nicht einmal übermäßig starr ist, auch wenn das vielleicht manchmal so wirken mag. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass hier Vorschläge abgeblockt worden wären - man korrigiere mich, wenn ich mich täusche. Es ist wohl eher das Problem, dass die VETO nur mäßig aktiv ist und sich mit manchen Fragen erst gar nicht befasst, obwohl sie das vielleicht tun sollte.


      Ich kann ja nur sagen, wie es wirkt und will dabei auch kein böses Blut schüren.
      Ideen gab es hier ja schon eine Menge, ich verstehe allerdings auch, dass das technische an dir hängenbleibt und daher nicht auf Zuruf alles umgesetzt werden kann.
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      REGNO DI GRAN NOVARA - Reichskommissar für spezielle Angelegenheiten

      The post was edited 1 time, last by Filippo Volta ().

    • Original von Filippo Volta
      Sicher muss man eine gewisse Fairness herstellen, aber in diesem Konstrukt bedeutet der Schutz weniger aktiver/interessierter Teilnehmer sofort einen Einschnitt für aktivere/interessiere Teilnehmer.

      Ich hab da jetzt auf Anhieb auch keine Lösung, aber solange man international über die Höchstproduktion von 500kg Hopfen und 200 Liter Milch (Beispiel) diskutieren muss, bleibt das Modell einfach uninteressant.

      Naja, das war wohl mal so gedacht, dass man so das Angebot an Rohstoffen künstlich knapp hält, damit die Preisbildung etwas interessanter wird. Ich glaube, tatsächlich hat man einige Rohstoffe etwas zu knapp gehalten.

      Vielleicht könnte man darüber nachdenken, zu jedem Staat und jedem Rohstoff nur noch festzulegen, ob der Staat diesen Rohstoff hat oder nicht. Wenn ja, dann hat er so viel wie er eben fördern will. Ich bin im Moment weder davon überzeugt, dass das eine besonders gute Idee ist, noch davon, dass es eine besonders schlechte ist. ;)

      Abgesehen von der Möglichkeit individuelle Produkte einzubeziehen, auch mal nachträglich und im laufenden Betrieb.

      Ja, wie gesagt, war so gedacht, ist nur nie dazu gekommen.

      In eurem nationalen Betrieb in Gran Novara macht ihr das auch, oder?

      Astor und Albernia haben beispielsweise Geldmengen im einstelligen Millionenbereich. Damit lässt sich doch keine Volkswirtschaft simulieren nichtmal ein Ausschnitt.

      Das ist das übliche Spannungsfeld zwischen realen Spielern und virtuellen Bürgern, das wir in den MNs in allen Bereichen immer mal wieder haben. Wenn ein Staat mit 140 Millionen Bürgern von 15 Spielern repräsentiert wird (das dürften ungefähr die Zahlen für Albernia sein), dann ist ein von diesen Spielern erwirtschaftetes sechsstelliges BIP wohl nicht so daneben wenn man das um den selben Faktor runterrechnet. Andere bevorzugen es, die großen Zahlen zu benutzen.

      Im einen Modell sehen die Unternehmen, die gehandelten Mengen und der BIP viel zu mickrig aus, im anderen müsste dafür das Vermögen einer Privatperson viel zu groß sein, damit die Bürger tatsächlich noch einen Einfluss auf die Wirtschaft nehmen könnten.

      Vollständig auflösen kann man diesen Konflikt wohl nicht.

      Daran krankt doch auch das derzeitige System. Weil gewisse Waren nur in bestimmten Nationen produziert werden dürfen, hängen andere Nationen vollkommen in der Luft.

      Ist das denn tatsächlich der Fall? Ich kann es ganz ehrlich nicht sagen. Solche Klagen habe ich nicht gehört, aber das muss nichts heißen.

      Theoretisch sollte es ja kein Problem sein, dann eben im Ausland einzukaufen (es betrifft ja nur Rohstoffe). Genau das war ja auch die Absicht dahinter, dass man internationalen Handel nötig macht.

      Ideen gab es hier ja schon eine Menge, ich verstehe allerdings auch, dass das technische an dir hängenbleibt und daher nicht auf Zuruf alles umgesetzt werden kann.

      Ja. Wobei es dort eher um viele kleine Details geht als um das große ganze. Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen diese Verbesserungen im Detail und ich glaube, es waren ein paar ganz gute Ideen dabei. Aber ich glaube, man müsste grundsätzlicheres anpacken, um zum Beispiel noch mehr Ansatzpunkte für die Integration mit der Politik zu geben.

      Was die Umsetzung betrifft, hoffe ich ja immer noch, dass sich irgendwann jemand anderes erbarmt... ;)
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Hm, nachdem es für die Wahl ein paar Teilnehmer gab, hatte ich ja gehofft, dass zumindest der eine oder andere sich hier ohne gesonderte Aufforderung beteiligen würde, aber diese Hoffnung war wohl nicht begründet.

      Dann werde ich jetzt wohl ein bisschen Post schreiben müssen.
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Ich bin jetzt anwesend, war es in den vergangenen Tagen aus gesundheitlichen gründen jedoch nicht.

      Der Status der US-EcoSim ist zutreffend.

      In Astor krankt die WiSim momentan vor allem an den geringen Geldreserven des Volkes. Die Teilnehmerzahl ist jedenfalls nicht so gering, dass kein aktiver Betrieb möglich wäre. Mehr als sechs Teilnehmer, teilweise zehn, habe ich zwischenzeitlich ausgemacht.

      Dieses Problem ist zwar durchaus ein strukturelles, aber zuvorders ein innenpolitisches. Es konnten bislang keine Fortschritte in Bezug auf Investitionen in Rohstoffbetriebe gefunden werden, da nur die acht Bundesstaaten zuständig sind, davon aber nur wenige überhaupt Geld in die Hand nehmen.

      Ich empinde es aber ähnlich wie Mr. Volta als Problem, dass nicht jeder Staat alle Rohstoffe produzieren kann - und im Umkehrschluss einige Staaten ihr Potential nicht nutzen (können). Auf den VETO-Produktionsbaum gemünzt: Es wird seit dem Ausscheiden von Kaysteran nirgendwo mehr Hopfen hergestellt. Die Demokratische Union macht nicht einmal Anstalten, seine Rohstoffe überhaupt abzubauen. Und von Tchino müssen wir garnicht reden, das hat sich komplett abgekapselt.
      J. EDWARD MULLENBERRY JR.
      XXVII. VICE PRESIDENT of the UNITED STATES


      "That person who agrees with you 80 percent of the time is a friend and an ally; not a 20 percent traitor." - Ronald Reagan

      [IMG:gfx.vs-astor.info/Signaturen/vicesig.png]
    • Andererseits ist eben auch die Frage, wozu man überhaupt eine internationale Verknüpfung macht, wenn sowieso jeder alle Rohstoffe in beliebiger Menge hat und damit am Ende dann doch allein am besten kann.

      Aber es ist ein guter Punkt, dass wir überprüfen sollten, welche Rohstoffe durch das Fehlen von Kaysteran und der DU tatsächlich komplett fehlen. Anschließend können wir eine sinnvolle neue Verteilung durchführen.

      Generell möchte ich anregen, die Fördermengen deutlich zu erhöhen, da sie oft gerade mal für einen einzigen Abnehmer - wenn überhaupt - ausreichen. Die einfachste Möglichkeit, das hinzubekommen ohne in Detaildiskussionen abzugleiten, wer wieviel mehr bekommt, wäre, einfach alle Fördermengen gleichzeitig z.B. um 50% zu erhöhen.


      Was jetzt noch komplett außen vor geblieben ist, ist das Konzept der WiSim an sich. Gerade aus Astor hätte ich dazu gern eine Meinung gehört, denn gerade in Astor sind nach meinem Empfingen die Töne seit einiger Zeit recht laut, die etwas grundsätzlich neues fordern bzw. die WiSim einfach rundheraus ablehnen. Ist mein Eindruck soweit korrekt? Hat Astor Interesse an tiefergreifenden Änderungen oder empfindet man es als ausreichend, wenn ein paar Stellschrauben verändert werden?
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Original von Kathryn MacDonald
      Ich bin nicht generell gegen "exklusivere" Rohstoffe, wenn diese zumindest in einem Teilnehmerstaat tatsächlich zur Verfügung stehen.

      Original von Patrick Botherfield
      Generell möchte ich anregen, die Fördermengen deutlich zu erhöhen, da sie oft gerade mal für einen einzigen Abnehmer - wenn überhaupt - ausreichen. Die einfachste Möglichkeit, das hinzubekommen ohne in Detaildiskussionen abzugleiten, wer wieviel mehr bekommt, wäre, einfach alle Fördermengen gleichzeitig z.B. um 50% zu erhöhen.

      Damit wäre ich einverstanden, wobei das - ich habe es schon ausgeführt - die innenpolitische Problematik in meinem Land nicht beseitigt. Aber auf Dauer führt kaum ein Weg daran vorbei, die Förderhöchstmengen zu erhöhen, damit mehr Wettbewerb entstehen kann.

      Was jetzt noch komplett außen vor geblieben ist, ist das Konzept der WiSim an sich. Gerade aus Astor hätte ich dazu gern eine Meinung gehört, denn gerade in Astor sind nach meinem Empfingen die Töne seit einiger Zeit recht laut, die etwas grundsätzlich neues fordern bzw. die WiSim einfach rundheraus ablehnen. Ist mein Eindruck soweit korrekt? Hat Astor Interesse an tiefergreifenden Änderungen oder empfindet man es als ausreichend, wenn ein paar Stellschrauben verändert werden?

      Es gibt einzelne Meinungen, die entsprechend laut artikuliert wurden, sie entsprechen meines Erachtens jedoch nicht der Mehrheit der EcoSim-Teilnehmer. Wie es um die gesamte Bevölkerung geht, darüber konnte ich mir noch kein Urteil bilden.

      Richtig ist meines Erachtens aber, dass eher große denn kleine Veränderungen notwendig sind, um a) die Kinderkrankheiten der EcoSim zu beseitigen (Schrumpfen des Volksvermögens gen Null) und b) eine engere Verknüpfung der EcoSim mit der PolitikSim zu ermöglichen. Letzteres betreffend fallen mit Erweiterungen die die Streitkräfte-Verwaltung (von Störtebecker) ein, aber auch die Verknüpfung mit einem Konsumsystem (z.B. Verbrauch von Lebensmitteln und Luxusgütern für den Erhalt einer gewissen "sozialen Stufe") sowie einem Sozialsystem (Einbeziehung des virtuellen Volkes, v.a. der Arbeitslosigkeit).

      Ja, letztere beiden klingen etwas vage, aber auch nur, weil ich noch keine detallierteren Überlegungen dazu gemacht habe. Achja, eine Einbindung von Wertpapieren wäre natürlich auch belebend. Mir geht leider das notwendige know-how für eine solch umfassende Programmierung ab, aber das wissen Sie (du ;)) ja sicherlich bereits.
      J. EDWARD MULLENBERRY JR.
      XXVII. VICE PRESIDENT of the UNITED STATES


      "That person who agrees with you 80 percent of the time is a friend and an ally; not a 20 percent traitor." - Ronald Reagan

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    • Original von J. Edward Mullenberry
      Damit wäre ich einverstanden, wobei das - ich habe es schon ausgeführt - die innenpolitische Problematik in meinem Land nicht beseitigt. Aber auf Dauer führt kaum ein Weg daran vorbei, die Förderhöchstmengen zu erhöhen, damit mehr Wettbewerb entstehen kann.

      Ich fürchte, gegen innenpolitische Probleme kann die VETO wenig unternehmen.

      Richtig ist meines Erachtens aber, dass eher große denn kleine Veränderungen notwendig sind, um a) die Kinderkrankheiten der EcoSim zu beseitigen (Schrumpfen des Volksvermögens gen Null) und b) eine engere Verknüpfung der EcoSim mit der PolitikSim zu ermöglichen. Letzteres betreffend fallen mit Erweiterungen die die Streitkräfte-Verwaltung (von Störtebecker) ein, aber auch die Verknüpfung mit einem Konsumsystem (z.B. Verbrauch von Lebensmitteln und Luxusgütern für den Erhalt einer gewissen "sozialen Stufe") sowie einem Sozialsystem (Einbeziehung des virtuellen Volkes, v.a. der Arbeitslosigkeit).

      Mein persönlicher Wunsch für eine große Änderung wäre ja eine Art Arbeitsmarkt, so dass die Beschäftigten tatsächlich simuliert werden und nicht einfach da sind. Das könnte vielleicht in die Richtung von deinem letzten Punkt gehen. Bonuspunkte gibt es, wenn man ein paar Stellschrauben für die Politik einbauen könnte, z.B. in Hinsicht auf Kündigungsschutz.

      Ja, letztere beiden klingen etwas vage, aber auch nur, weil ich noch keine detallierteren Überlegungen dazu gemacht habe. Achja, eine Einbindung von Wertpapieren wäre natürlich auch belebend. Mir geht leider das notwendige know-how für eine solch umfassende Programmierung

      Ich glaube, ich habe es schon oft genug gesagt, aber ich wiederhole es auch gern nochmal: Die Programmierung findet sich schon irgendwie. Der schwierige Teil ist ein stimmiges Konzept zu finden, das dann tatsächlich auch funktioniert. Wenn das steht, ist das Umsetzen mehr oder weniger mechanische Arbeit.

      Sie (du ;))

      Also ich bin der Ansicht, wir sind simoff. ;)
      Patrick Botherfield
      Liberal Democrat Leader
    • Thank you!

      Ich denke alle sind sich einig das irgend etwas unternommen werden muss um a) mehr Mitspieler zu generieren und b) die Wirtschaftssimulation selbst zu vebessern. Dazu wurden innerhablb aber auch außerhalb dieser Gesprächsrunde schon viele Vorschläge gemacht.

      Gran Novara scheint derzeit die einzige Nation zu sein in der die Einbettung der Wisim innerhalb der gesamten Simulation weitestgehend funktioniert. Der Grund dafür, wie schon weiter oben treffend erkannt wurde, liegt auch in meinen Augen in der Nichtteilnahme Gran Novaras an der VETO. Aber wäre dies auch für uns der richtige Weg? Ich glaube nicht.

      Das Ziel muss es sein die positiven Eigenschaften der Gran Novara-Wisim innerhalb der VETO neu zu etablieren. Dazu zähle ich nationale Produkte oder den Wegfall der Förderquoten. Auch ich bin zu der Überzeugung gelangt Förder- und Qualitätsbegrenzungen der Vergangenheit angehören zu lassen. Vielleicht haben wir uns das damals zu einfach vorgestellt. Ein teilnehmender Staat sollte trotzdem nicht unbeschränkt alle verfügbaren Rohstoffe produzieren können. Eine gewisse globale Vernetzung/Abhängigkeit untereinander macht a) die Sim spannender und ist b) realistischer.

      Die Unterscheidung zwischen nationalen und internationalen Produkten gefällt mir sehr gut. Wobei mir wichtig ist das nationale Produkte zwar nur in einem Land produziert, jedoch in jedem anderen Land konsumiert werden können. Wenn auch mit einer anderen Priorität. Ebenfalls von enormer Wichtigkeit ist die Möglichkeit neue Produkte auch zu einem späteren Zeitpunkt in den Wirtschaftskreislauf zu integrieren.

      Die VETO könnte für all das zukünftig das beschließende Gremium sein. Die Beantragung neuer Produkte, die Verteilung und Beantragung von Rohstoffen und vieles mehr sollten in Zukunft über die VETO abgewickelt werden.

      All dies löst aber leider noch nicht das Problem der Einbindung. Eine Konsumrangliste wie im Imperium Romanum wäre weiterhin nett. Ebenso eine Militärsim. Aber auch simulierte Naturkatastrophen und die daraus entstehenden Kosten (welche dann dem virtuellen Volk zugute kommen könnten) wären eine Möglichkeit.